Eiserwaffeln / Neujahrwaffeln: Knusprige Magie in der Winterzeit

Eiserwaffeln (auch bekannt als Eisenwaffeln, Röllekes oder in manchen Regionen als Neujahrswaffeln oder Knieküchle) sind traditionelle, dünne und knusprige Waffeln

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, die mit einem speziellen Waffeleisen gebacken werden. Sie gehören in vielen Regionen Deutschlands, vor allem im Westen (z. B. im Sauerland, Siegerland, Rheinland oder Emsland), zu den typischen Weihnachts- oder Neujahrsgebäcken.

Kultureller Hintergrund:

Traditionell zu Neujahr verschenkt oder gereicht – als Symbol für Glück und Wohlstand im neuen Jahr. Alte Familienrezepte werden oft von Generation zu Generation weitergegeben.

Typische Merkmale von Eiserwaffeln:

Dünn und knusprig: Der Teig wird sehr dünn ausgebacken, bis die Waffeln goldbraun und knusprig sind. Das Waffeleisen hat oft ein hübsches, ornamentales Muster, das sich in die Waffel einprägt.

Sie werden pur gegessen, mit Puderzucker bestäubt oder – besonders fein – direkt nach dem Backen aufgerollt, solange sie noch weich sind (ähnlich wie Eiswaffeln oder Röllchen).

Wer ein spezielles Eiserwaffeleisen besitzt (oft rund, aus Gusseisen oder elektrisch), kann diese besonderen Waffeln ganz einfach selbst machen. Sie sind eine knusprige, nostalgische Alternative zu weichen Herzwaffeln – und verbreiten beim Backen einen herrlich buttrigen Duft.

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Eiserwaffeln ausbacken

Das Eiserwaffeleisen vorheizen und sehr leicht einfetten (nur am Anfang nötig). Jeweils 1 TL Teig in die Mitte des Eisens geben, Deckel schließen und goldbraun backen (je nach Eisen 30–60 Sekunden).

Die Waffeln sofort nach dem Backen flach auskühlen lassen für klassische Scheiben – oder schnell aufrollen, solange sie noch weich sind (z. B. um einen Holzlöffelstiel oder Eiswaffelkegel).

Ich habe auch noch eine weitere Variante genutzt. Einfach ein Glas oder kleine Schüssel verkehrt herum hinstellen und die heiße Waffel darüber legen. So entstehen kleine Waffelbecher, die lecker gefüllt werden können.

Da die Waffeln bei aufrollen noch sehr heiß sind, lohnt es sich Hitzehandschuhe zu nutzen. Insbesondere dann, wenn viele Waffeln hintereinander gebacken werden. Ansonsten hat man neben leckeren Waffeln auch schnell heiße Fingerkuppen 😉

Die Eiserwaffeln schmecken natürlich schon allein himmlisch, ganz besonders werden sie aber mit Füllung. Klassisch kann man Sahne nehmen, aber auch Buttercreme-, Nougat- oder Cremefüllungen eigenen sich hervorragend.

In einer Blechdose sollten die ausgebackenen Waffeln luftdicht aufbewahrt werden, damit sie lange knusprig bleiben.

Eiserwaffeln

Rezept von Christina
Portionen

30

Portionen
Zubereitungszeit

10

Minuten
Backzeit

40

Minuten

Der Teig besteht meist aus Eiern, Butter, Zucker, Mehl und etwas Sahne oder Milch. Manchmal kommen auch Gewürze wie Zimt oder Anis hinzu.

Zutaten:

  • 250 g weiche Butter

  • 200 g Zucker

  • 1 Päckchen Vanillezucker

  • 4 Eier (Größe M)

  • 300 g Mehl

  • 100 ml Sahne (oder Milch)

  • 1 Prise Salz

  • 1 TL Zimt oder gemahlener Anis

Los geht’s:

  • Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen (3–5 Minuten).
  • Eier einzeln unterrühren, jeweils ca. 30 Sekunden lang.
  • Mehl und Salz nach und nach unterrühren, dann Sahne hinzufügen, bis ein geschmeidiger, nicht zu flüssiger Teig entsteht.
  • Optional Gewürze (z. B. Zimt, Anis) oder Aroma (z. B. Rum, Zitronenabrieb) zugeben.

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